Wieder einmal eine Nacht im Bus verbracht (14 Stunden)... Aber diesmal hatten wir richtig viel Spass mit einem Schweizer, der -eh klar- direkt neben uns saß. Voll ausgestattet mit Schlafkissen, Decke, Schlafmaske und IPod konnte ja auch gar nichts schief gehen. Die Leute lachen jetzt schon über uns wenn sie unser Gepäck sehen und fragen, ob wir zu 4. reisen. Nein wir haben nicht zuviel Kleider, Schuhe und sonstigen Krimskrams - das sind für uns wirklich überlebensnotwendige Utensilien und wir kochen jetzt selbst. I
In der Busstation von Byron Bay hatten wir wie immer Glück und der netteste Busdriver (Adam, der immer einen Grinser im Gesicht hatte) brachte uns zu unserer neuen Unterkunft, dem Belongil Beachhouse. Generell sehr interessant hier, dass die Hostels einen Bus zur Ankunftsstelle der Verbindungsbusse schicken und man direkt vor Ort ein Hostel buchen kann bzw Gratis Pick-Up hat.
Der Strand ist einfach ein Hammer und schnell verstanden wir wieso jeder sooo sehr von dieser kleinen Stadt an der Ostküste schwärmt...
Die Farben dieser Stadt hatten uns schnelll gefangen! Es war wie man sich Australien vorstellt und manche Fotos könnte man als Postkarte verkaufen...
Natürlich waren wir wieder mal zur rechten Zeit am rechten Ort und es wurde ein Hippiefestival gefeiert! Jeder konnte dort musizieren... was nicht heisst, dass jeder gut war aber naja es war schon ganz witzig für uns und schnell beschlossen wir etwas Zeit auf dem Festivalgelände zu verbringen - speziell weil es auch gratis Essen und Trinken für die Gäste gab. Love, Peace and Happieness!!!
Wir hatten wieder einmal so ein Glück mit unseren Zimmerkollegen! Der Opi ,der das erste Mal seit 15 Jahren Urlaub hat und jetzt sieben Wochen in diesem Hostel wohnt. Als wir dann eines abends wieder mal unseren unseren rosa IPod Angel auspackten und Musik hörten, trauten wir unseren Augen nicht, als er seine Querflöte auspackte und perfekt dazu begleitete. Echt lustig... und Bier gabs auch immer für uns - echt ein Lieber.
Neben ihm schliefen noch Imke und Kim aus Holland in unsrem Zimmer. Perfektes Timing, denn die zwei Mädls machten auch eine Fraser Tour und wir haten Open Dates und so haben wir gleich beschlossen eine Woche später die Tour gemeinsam zu machen.
Dann war da noch die Kanadierin Kathie, die 1 Jahr als Köchin in Cairns gearbeitet hat und sich zum Abschluss noch tätowieren ließ. Sie fragte uns, ob wir nicht mitkommen möchten und da wir an diesem Tag keinen allzu vollen Plan hatten ;) waren wir natürlich dabei... Ihre Schildkröte war so schön, dass Kerstin sich spontan dazu entschloss auch ein "kleines Andenken" an Australien machen zu lassen.
Am nächsten Tag wurde das Kunstwerk präsentiert und schnell stand fest, dass der "Künstler" genau ihre Vorstellungen getroffen hat. Fast 5 Stunden später war das Werk vollbracht. Karin hat brav Händchen gehalten und ist auch eine ganzbesonders gute Pflegerin ;)
Am Abend im Hostel haben wir dann so herzige Mädls aus Hamburg und unseren Mr. DJ Dominik kennengelernt. Letzterer verkauft illegal am Strand Cola und am Abend versorgte er uns dann am Strand (um 23.00 muss das Hostel leise sein) bei Lagerfeuer mit Goon und Musik vom Feinsten.
Aber was ist Goon? Goon ist eine Flüssigkeit die in 4 Liter-Plastiksäcken mit Ausguss verkauft wird. Weil er so gut schmeckt, gibt 10% gratis - also 4,4l zum Preis von 5 Euro. Es handelt sich hierbei um "Wein" . Er schmeckt so, wie er sich anhört, aber wir sind Backpacker und müssen sparen, denn Australien ist nicht gerade günstig und man gewöhnt sich an alles ;)
Gläser, im speziellen Weingläser, gehören hier zu einer Rarität somit wird auch aus abgeschnittenen Plastikflaschen, Dosen, Kochutensilien oder eben direkt aus dem Goon-Beutel getrunken. Andere Länder, andere Sitten.
Nein! Wir sind nicht nur unterwegs und analysieren das Nachtleben. Wir machen uns auch Gedanken über unser Leben, die Liebe, Ziele und Menschen generell. Der größte Unterschied zwischen Australiern und Österreichern ist wahrscheinlich die offene Art. Australier sind immer freundlich und hilfsbereit. Wirklich immer! Egal wo - wenn sie können, versuchen sie einen zu unterstützen. Steht man zB auf der Straße steht und kurz "ins Leere" guckt, wird man gefragt ob man etwas sucht oder vielleicht Hilfe braucht. Im Supermarkt wird das Essen in Tüten gepackt und jeder fragt wie es einem geht. Tja, und es ist ehrlich gemeint. Aus diesem Grund ist es hier ganz einfach mit Menschen ins Gespräch zu kommen...
Der Strand in Byron ist traumhaft und das Meer ist ziemlich frisch, aber wieder mal was anderes. Jeder hat uns im Vorfeld gesagt das wir Byron Bay lieben werden und am Anfang haben wir das nicht so ganz verstanden. Es lag aber vielleicht auch an den Schoolis (so was wie Maturareisende die sich mit Goon volllaufen lassen). Aber von Tag zu Tag wird die Liebe zu dieser kleinen Stadt mehr... die kleinen Gallerien, die netten Ökoshops, die Kaffehäuser... ja und dann haben wir wieder mal verlängert.
Doch was uns fehlt ist die Weihnachtsstimmung. Weihnachten kommt immer näher und wir spüren nichts davon. Abgesehen von einem Platikbaum gibt es hier nicht wirkliche Traditionen und Weihnachtsmusik gibts auch kaum.
Jetzt mussten wir noch unsere gratis Nimbin-Tour von Andi einlösen. Hier fährt man mit einem Hippiebus in "the capitol of cannabis" naja kann man sich eh schon genug darunter vorstellen.
Aber es war ganz lustig und wir haben uns von einer sehr schrägen Omi die Tarot-Karten legen lassen... und wir sind jetzt ganz entspannt - denn unsere Zukunft wird super! Geld und Liebe alles positiv! Ihr brauchts euch also keine Sorgen um uns machen ;)
Auf dem Weg zurück wurde dann noch bei einem Wasserfall gestoppt und wir konnten uns kurz erfrischen.
Wieder zurück in unserem geliebten Byron Bay trafen wir uns mit unserem Wicked
Travel Andi! Er wurde nämlich von Sydney nach Byron versetzt und konnte somit noch ein paar Tage mit uns verbringen - sweet, man!
Am letzten Abend spazierten wir zum Leuchtturm damit wir doch noch unseren Sonnenuntergang vom östlichsten Punkt in Australien sehen konnten.
Der Weg war beschwerlich und fuehrte durch einen Regenwald und was mussten wir sehen eine RIESENSCHLANGE!!! Panik und Schockzustand, aber das hat sich dann nach einigen Minuten auch wieder verflogen! Auf dem Foto sieht man nur das Ende und wir waren Gott sei Dank weit entfernt...
Wir hatten unseren neuen holländischen Freund Lars mit uns und gönnten uns oben angekommen mal ein "Pure Blondes" das einzig trinkbare Bier hier in Australien.
Zufällig haben wir dann festgestellt, dass wir mit dem Wind oben Musik machen können und somit haben wir uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit Musik machen und fotografieren vertrieben.
Zum runtergehen waren wir dann einfach zu faul und schließlich wurde es wirklich finster und wir mussten den Anschlussbus erwischen. So fragten wir einen Australier mit Mercedes, ob er uns 3 nicht bis zur Stadt mitnehmen könnte und da die Australier ja wirklich soooo liebenswert sind, war seine Antwort natürlich ja.
So schnell verging die Woche in dieser Stadt und eigentlich wollten wir auch nicht abreisen - aber die Zeit drängt und wir wollen ja noch ein paar Platzerl der Ostküste entdecken. Zum Abschied hat uns Andi noch auf ein Fruehstück eingeladen und mit einem lachenden und einem weinenden Auge mussten wir unsere Freunde verlassen...
Küsschen
eure Ks
eure Ks
Ihr habt vollkommen recht. Die offene und unbeschwerte Lebesart der Aussi´s vermisse ich hier schon öfters. Nicht um sonst nennen sie uns blocked heads. Oft gar nicht zu unrecht ;-)
AntwortenLöschen@ kerstin echt geiles Tatoo
zwecks tatoo kann ich mich nur anschließen, SEHR geil!!!
AntwortenLöschenhihi ein "kleines" Andenken ;)
Hostels offer services likes laundry, dining, cleaning.
AntwortenLöschenCusco Hostels
Hostels give you more offers like group rooms and private rooms.
AntwortenLöschenPalermo Hostel