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Bussal
Eure Ks
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Mittwoch, 23. Dezember 2009

16.12.2009 Fraser Island


Um nach Fraser Island zu kommen muss man vorher einen Stopp in Hervey Bay einlegen. Deshalb sind bei dem gebuchten Trip vorher und nachher jeweils eine Nacht im "Palace" inkludiert. Unsere Unterkünfte hören sich immer sehr fancy an, sind sie aber nicht. Aber das "Palace" war schon ganz super. Wir hatten ein 4-Bett Zimmer, das erste Mal sogar mit eigenem Balkon. Endlich konnten wir uns dazu überwinden unsere Wäsche zu machen - eigentlich lag es daran, dass wir keine saubere Kleidung mehr hatten. Der Asienluxus ist vorbei. Hier in Australien wird selbst gekocht und selbst gewaschen. Danach kochten wir wieder mal Pasta - das Standardgericht der Backpacker - wobei wir die immer aufmotzen (Thunfisch, Ruccola usw.) und warteten mit einem Flascherl!! Wein auf unsere holländischen Mädls Imke und Kim.

Am nächsten Tag mussten wir dann schon um 7.00 auschecken und bekamen dann noch eine
2 stündige Einführung in die Verhaltenregeln für das Naturschutzgebiet, Campingregeln, wie man auf dieser Sandinsel autofahren soll/darf und das wir die Hände vor der Brust verschrenken müssen falls wir Dingos sehen.
Außerdem wurde uns noch etwas Angst eingeflößt als sie uns erklärten, dass einige Tage vorher 2 Menschen bei einem Autounfall gestorben sind. Naja, also voll motiviert und etwas ängstlich gings
dann ab zum Campingausstatter.

Unser Auto war ein richtiges Biest....


groß, 4-Radantrieb und einem Kofferraum auf dem Dach. Jetzt ging es daran unsere Ausrüstung (Kerstin wusste nicht, dass man soviel zum campen braucht) in den Dachstauraum zu verfrachten.



Eines unsere Mädls ist raufgekraxlt, hat sich reingesetzt und versucht alles zu verstauen.



Da wurde uns klar das wir keinen All-In-Ausflug gebucht hatten sondern die nächsten
Tage ziemlich anstrengend und heiß werden würden.

Das lustige war noch dazu das wir 9 Mädls und nur 1 Bursche waren.
Dies war aber gar nicht so ein Nachteil da Mädls einfach die größeren Organisationstalente sind. So, also ab mit der Fähre nach Frasier und dann erkannten wir, wie schwierig es ist auf den nicht vorhandenen Wegen zu fahren!





Wir waren 3 Autos die auf Fraser fahren sollten, doch eines haben wir gleich am Weg zum Hafen verloren! Es ist scheinbar schwierig Karten zu lesen.




Nach einem sehr erschwerlichen Weg machten wir einen kurzen Abstecher zum Lake Wabby.

Dann schnell weiter um unsere Zelte vor Einbruch der Dunkelheit noch aufzubauen!


Karin, als unser Organisations- und Packmeister,
war fürs be/entladen und sonstige Probleme zuständig und Kerstin für die Zelte! Richtige Campingprofis ;)
Leider gab es nur ein Kasettendeck in unserem Auto und da unsere Generation ja keine Kasetten mehr hat, machten wir uns nach unserem perfekten BBQ mit einem Beutel Goon auf zu unseren Nachbarn die so klug waren und einen IPod mit Boxen mithatten.



Wir hatten echt viel Spass - so ein richtiger Weiberhaufen mit etwas zu viel Goon. Wir spazierten dann an den Strand und machten den Moonwalk damit wir die kleinen blauen Punkte im Sand sehen konnten... das kann man sich jetzt nicht vorstellen, aber war echt ein Hammer vor allem bei dieser Sternenhimmel!
So klar und soviele Sterne - einfach unpackbar...

Am nächsten Tag wurde Kerstin dann gegen 4 Uhr morgens wach und ging auf den Strand und hat dabei einige Pärchen beim romantischen aufeinanderliegen überrascht ;) danach noch den traumhaften Sonnenaufgang angeschaut und zurück zum Frühstücken ins Camp!

Danach begaben wir uns in einem 1,5 Stunden Fußmarsch zu Eli Creek (haben weiter weg das Zelt aufgeschlagen, als die Planvorgabe, tja dann muss man halt länger gehen). Dafür haben wir auf dem Weg viele Jellyfisch gesehen. Manche waren riesig. Um eine Idee über die Größe zu bekommen, seht selbst:


Eli Creek war total erfrischend kalt und super schön. Und es gab Süßwasser!! Hat wirklich gut getan, denn hier gibt es keine Duschen ;) !!







Weiter zum Indian Head - einem Aussichtspunkt über den Felsen an die der mächtige einsame Ozean prescht.







Auf der Fahrt passierten wir dann noch das bekannte
Schiffswrack.






Und dann gelangten wir endlich zu unserem Highlight den Champagne-Pools...






Der Name kommt nicht von irgendwo...man fühlt sich, als würde man in einem Champagnerglas baden. Es sind mehrere kleine Naturpools die durch eine Felswand vom Meer getrennt sind und wenn das Meer über die Felsen kommt bildet sich Schaum. Echt cool!


Danach versuchten wir einen Campingplatz zu finden was sich als relativ schwierig rausstellte. Gesucht gefunden. Danach wieder mal feinste Pasta im Camp gekocht. Da wir diesmal spät dran waren mussten wir mit den Autoscheinwerfen leuchten. Nachdem es schon dunkel war, ließen die Dingos nicht lange auf sich warten.

(Das Foto wurde allerdings nach dem darauffolgenden Frühstück gemacht.)

Am letzten Tag fuhren wir dann noch zum Lake McKansey! Weißer Sandstrand und glasklares Wasser - Fraser darf man einfach nicht verpassen.




Leider hat es leicht geregnet und so war der Strand eher grau :( Man kann nicht immer gutes Timing haben, vor allem wenn man bedenkt, dass es dort seit 7 Monaten nicht mehr geregnet hat.

Ab zur Fähre damit wir ja nicht zu spät kommen so wie das dritte Auto zu Beginn. Der Weg stellte sich kurz vor Ankunft leider als unpassierbar raus und zum Glück half uns ein netter Inselangestellter und brachte das Auto dann doch über diese echt hohe Stelle.




Zurück auf der Fähre waren wir erleichtert dieses Erlebnis so gut gemeistert zu haben und sind irrsinnig stolz auf uns, dass wir nur 3 Mal stecken geblieben sind (was ja auch wirklich an eine Meisterleistung grenzt)...




Zurück in unserem "Palast" gab es "all you can eat" Pizza und wie immer Goon ;) Schließlich mussten wir ja den letzten Abend mit Lu, Sophie (alias Stacy), Karyn, Paula, Kim, Imke und Lara feiern. Und diesen Abend mit den Mädls werden wir nie vergessen! DJ Kerstin sorgte für die richtige Musik und die Mädls tanzten auf den Tischen bis spät nachts. Wir werden sie vermissen... aber vielleicht schon bald wieder sehen!



Küsschen eure Weltreisenden

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