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HALLO ihr LIEBEN
Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen, Bekannte, Interssierte oder einfach nur Neugierige.
Es freut uns, dass ihr an unserem Traum teilhaben wollt und wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!
Bussal
Eure Ks
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Mittwoch, 23. Dezember 2009
WEIHNACHTEN
Vier Kerzen brannten einmal auf einem schönen Adventskranz. Zu dieser Zeit war es so still, dass man sie leise reden hörte.
Die erste seufzte:
"Ich heiße Frieden, aber die Menschen wollen mich nicht."
Ihr Licht erlosch.
Die zweite Kerze sagte:
"Ich heiße Glauben, aber die Menschen mögen von Gott nichts mehr wissen."
Da löschte sie ein Luftzug aus.
Die dritte Kerze sprach ganz traurig:
"Ich heiße Liebe, aber die Menschen denken immer nur noch an sich selbst.
Der andere zählt nicht mehr."
Ein letztes schwaches Aufflackern und auch sie erlosch.
Da kam ein Kind ins Zimmer, sah die dunklen Kerzen und weinte.
"Hab keine Angst", meldete sich sanft die vierte Kerze zu Wort.
"Ich heiße Hoffnung und solange ich brenne, können wir die Kerzen der Liebe, des Glaubens und des Friedens wieder neu entzünden."
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20.12.2009 Town of 1770
In dieser kleinen Stadt sind wir nun gelandet und haben uns sofort in das Hostel Cool Bananas verliebt... Aus diesem Grund haben wir beschlossen hier ein paar Tage zu verbringen und Weihnachten hier zu feiern...
Aber wie kann man es jemandem erklären, worin der Reiz liegt, mehrere Tage in einem kleinen Dorf zu verbringen, wo das Leben nach 20 Uhr still steht, wo bis vor ein paar Jahren noch keine befestigte Straße hinführte?
Aber wenn man diese Bilder sieht, dann weiß man vielleicht warum...




mehr dazu aber später...
Bussal
Aber wie kann man es jemandem erklären, worin der Reiz liegt, mehrere Tage in einem kleinen Dorf zu verbringen, wo das Leben nach 20 Uhr still steht, wo bis vor ein paar Jahren noch keine befestigte Straße hinführte?
Aber wenn man diese Bilder sieht, dann weiß man vielleicht warum...
mehr dazu aber später...
Bussal
16.12.2009 Fraser Island
Um nach Fraser Island zu kommen muss man vorher einen Stopp in Hervey Bay einlegen. Deshalb sind bei dem gebuchten Trip vorher und nachher jeweils eine Nacht im "Palace" inkludiert. Unsere Unterkünfte hören sich immer sehr fancy an, sind sie aber nicht. Aber das "Palace" war schon ganz super. Wir hatten ein 4-Bett Zimmer, das erste Mal sogar mit eigenem Balkon. Endlich konnten wir uns dazu überwinden unsere Wäsche zu machen - eigentlich lag es daran, dass wir keine saubere Kleidung mehr hatten. Der Asienluxus ist vorbei. Hier in Australien wird selbst gekocht und selbst gewaschen. Danach kochten wir wieder mal Pasta - das Standardgericht der Backpacker - wobei wir die immer aufmotzen (Thunfisch, Ruccola usw.) und warteten mit einem Flascherl!! Wein auf unsere holländischen Mädls Imke und Kim.
Am nächsten Tag mussten wir dann schon um 7.00 auschecken und bekamen dann noch eine 2 stündige Einführung in die Verhaltenregeln für das Naturschutzgebiet, Campingregeln, wie man auf dieser Sandinsel autofahren soll/darf und das wir die Hände vor der Brust verschrenken müssen falls wir Dingos sehen.
Außerdem wurde uns noch etwas Angst eingeflößt als sie uns erklärten, dass einige Tage vorher 2 Menschen bei einem Autounfall gestorben sind. Naja, also voll motiviert und etwas ängstlich gings dann ab zum Campingausstatter.
Unser Auto war ein richtiges Biest....

groß, 4-Radantrieb und einem Kofferraum auf dem Dach. Jetzt ging es daran unsere Ausrüstung (Kerstin wusste nicht, dass man soviel zum campen braucht) in den Dachstauraum zu verfrachten.
Eines unsere Mädls ist raufgekraxlt, hat sich reingesetzt und versucht alles zu verstauen.
Da wurde uns klar das wir keinen All-In-Ausflug gebucht hatten sondern die nächsten Tage ziemlich anstrengend und heiß werden würden.
Das lustige war noch dazu das wir 9 Mädls und nur 1 Bursche waren. Dies war aber gar nicht so ein Nachteil da Mädls einfach die größeren Organisationstalente sind. So, also ab mit der Fähre nach Frasier und dann erkannten wir, wie schwierig es ist auf den nicht vorhandenen Wegen zu fahren!
Wir waren 3 Autos die auf Fraser fahren sollten, doch eines haben wir gleich am Weg zum Hafen verloren! Es ist scheinbar schwierig Karten zu lesen.
Nach einem sehr erschwerlichen Weg machten wir einen kurzen Abstecher zum Lake Wabby.
Karin, als unser Organisations- und Packmeister, war fürs be/entladen und sonstige Probleme zuständig und Kerstin für die Zelte! Richtige Campingprofis ;)
Leider gab es nur ein Kasettendeck in unserem Auto und da unsere Generation ja keine Kasetten mehr hat, machten wir uns nach unserem perfekten BBQ mit einem Beutel Goon auf zu unseren Nachbarn die so klug waren und einen IPod mit Boxen mithatten.
Wir hatten echt viel Spass - so ein richtiger Weiberhaufen mit etwas zu viel Goon. Wir spazierten dann an den Strand und machten den Moonwalk damit wir die kleinen blauen Punkte im Sand sehen konnten... das kann man sich jetzt nicht vorstellen, aber war echt ein Hammer vor allem bei dieser Sternenhimmel! So klar und soviele Sterne - einfach unpackbar...
Am nächsten Tag wurde Kerstin dann gegen 4 Uhr morgens wach und ging auf den Strand und hat dabei einige Pärchen beim romantischen aufeinanderliegen überrascht ;) danach noch den traumhaften Sonnenaufgang angeschaut und zurück zum Frühstücken ins Camp!
Danach begaben wir uns in einem 1,5 Stunden Fußmarsch zu Eli Creek (haben weiter weg das Zelt aufgeschlagen, als die Planvorgabe, tja dann muss man halt länger gehen). Dafür haben wir auf dem Weg viele Jellyfisch gesehen. Manche waren riesig. Um eine Idee über die Größe zu bekommen, seht selbst:
Eli Creek war total erfrischend kalt und super schön. Und es gab Süßwasser!! Hat wirklich gut getan, denn hier gibt es keine Duschen ;) !!
Weiter zum Indian Head - einem Aussichtspunkt über den Felsen an die der mächtige einsame Ozean prescht.


Auf der Fahrt passierten wir dann noch das bekannte Schiffswrack.
Und dann gelangten wir endlich zu unserem Highlight den Champagne-Pools...

Der Name kommt nicht von irgendwo...man fühlt sich, als würde man in einem Champagnerglas baden. Es sind mehrere kleine Naturpools die durch eine Felswand vom Meer getrennt sind und wenn das Meer über die Felsen kommt bildet sich Schaum. Echt cool!
Danach versuchten wir einen Campingplatz zu finden was sich als relativ schwierig rausstellte. Gesucht gefunden. Danach wieder mal feinste Pasta im Camp gekocht. Da wir diesmal spät dran waren mussten wir mit den Autoscheinwerfen leuchten. Nachdem es schon dunkel war, ließen die Dingos nicht lange auf sich warten.
Am letzten Tag fuhren wir dann noch zum Lake McKansey! Weißer Sandstrand und glasklares Wasser - Fraser darf man einfach nicht verpassen.
Leider hat es leicht geregnet und so war der Strand eher grau :( Man kann nicht immer gutes Timing haben, vor allem wenn man bedenkt, dass es dort seit 7 Monaten nicht mehr geregnet hat.
Ab zur Fähre damit wir ja nicht zu spät kommen so wie das dritte Auto zu Beginn. Der Weg stellte sich kurz vor Ankunft leider als unpassierbar raus und zum Glück half uns ein netter Inselangestellter und brachte das Auto dann doch über diese echt hohe Stelle.
Zurück auf der Fähre waren wir erleichtert dieses Erlebnis so gut gemeistert zu haben und sind irrsinnig stolz auf uns, dass wir nur 3 Mal stecken geblieben sind (was ja auch wirklich an eine Meisterleistung grenzt)...

Zurück in unserem "Palast" gab es "all you can eat" Pizza und wie immer Goon ;) Schließlich mussten wir ja den letzten Abend mit Lu, Sophie (alias Stacy), Karyn, Paula, Kim, Imke und Lara feiern. Und diesen Abend mit den Mädls werden wir nie vergessen! DJ Kerstin sorgte für die richtige Musik und die Mädls tanzten auf den Tischen bis spät nachts. Wir werden sie vermissen... aber vielleicht schon bald wieder sehen!
Küsschen eure Weltreisenden
Dienstag, 22. Dezember 2009
12.12.2009 Noosa
Wir waren eigentlich ziemlich glücklich als wir über einen Berg in Noosa einfuhren und das wieder eine Stadt nach unserem Geschmack ist. Klein aber fein, mit Surfern und kleinen Lokalen und richtigen Kaffehäusern...
Und falls Kerstins Eltern noch ein Weihnachtsgeschenk brauchen - sie hat sich da wieder mal in ein Auto verliebt :)
Wir haben im Koalas eingecheckt und irgendwie ziehen wir es magisch an ... In unerer einzigen Nacht in Noosa war eine riesige Party bei uns im Hostel. Ein Krug Bier um EUR 4,50 und ein Krug Long Drink um EUR 7,50. Partymusik und sehr lustige Locals... Die Damentoilette war mit Chicks und die Herrentoilette mit Dude beschildert!
Das witzige in Australien ist, dass die Mädchen alle keine Hosen sondern Kleider tragen - nein das sind keine Kleider sondern T-Shirts! Männer, es wäre ein Paradies hier für euch ;) Aber hier denkt keiner drüber nach und es wird auch nicht wie in Österreich alles kritisiert. Wir passen uns schön langsam an...
´
Wir glauben, dass das die Lebenseinstellung ist - alles easy und entspannt. Vielleicht weil die Leute am Meer leben?! Wir werden einfach einen Brief an den Bundespräsidenten schreiben, dass wir ein Meer in Österreich haben wollen und das ist wahrscheinlich im Sinne aller...
Am nächsten Nachmittag gings dann ab zu unserer 2. Gratistour dem Gagaju Bushcamp! Vorher ging es noch zum Bottleshop und zum Einkaufen. Die liebe Karin war hin und weg von den Plastikeinkaufswagerl und hätte diese gerne auch in Österreich damit sie nicht immer soviele blaue Flecken bekommt wenn sie sich daran stoßt ;)
Schlafen in Hütten oder Zelten, Plumpsklos, naja Camping halt - aber echt relaxt und lustig! Mal was anderes...
Hier kann man Kanufahren oder auch den ganzen Tag sich vom Goon-Abend in einer Hängematte erholen.
Die Unterkunft war einfach, aber wir konnten es kaum glauben wie angenehm diese Hängemattenartigen Liegen waren...
Gewaschen haben wir und hier:
Wir waren uns nicht sicher, ob wir es noch schaffen werden Katha, eine Freundin von Karin, zu treffen. Sie ist nämlich zum selben Zeitpunkt in Australien.
Katha konnte es sich einrichten, neben dem ganzen Verwandtschaftsstress, einen Tag im Bush-Camp zu verbringen und so besuchte sie uns.
Aufgrund des unerwarteten Besuchs wurde noch schnell ein Barbecue organisiert.
Am Abend wurde mit unserem Elch, einem Mitarbeiter des Bushcamps, der täglich ein neues Weihnachtsoutfit präsentierte, ums Lagerfeuer gechillt.
DAS LEBEN IST SCHÖN!
Bussal und bis zum nächsten Mal...
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