Nicole war wieder vor uns angereist und hat uns gleich unsere Unterkunft mitgeteilt, so ersparten wir uns zumindest in der Nacht die Suche nach einer Unterkunft - das Dung Cafe!
Die ganze Familie war sooo liebenswert. Sobald man beim PC saß bekam man schon einen gratis Vietnamese-Ice-Tea serviert, jeden Tag frische Handtücher (diesen Luxus ist man gar nicht gewöhnt), usw....
Unser bester Freund auf Reisen (Mr. Lonley Planet) sagte uns dann auch welche Sightseeingtouren wir am besten bestreiten sollten. Naja Mr. Lonley Planet hat aber leider nicht immer Recht! Wir schlenderten durch die kleinsten Gassen Saigons, dort wo wirklich alles auf der Straße verkauft wird - vom Mopedspiegel über alte Scheren bis hin zu Hühnern!
Tja und auf den Märkten konnten wir auch nicht sehr lange verweilen da die Gerüche der getrockneten Fische und des "frischen" Fleisches uns wirklich nicht gut bekamen.
Eine besondere Spezialität haben wir am Markt auch entdeckt - Wieselkaffee!!!
Dann noch ab zu der Wiedervereinigungshalle, die in 30 min Gehweite, ja gleich um die Ecke ist und als besonders beliebt und beeindruckend ist... warum? hm? Wir waren uns da nicht ganz sicher... eher ein altes Regierungsgebäude ohne Highlights, sehr unbeeindruckend.
Am zweiten Tag unternahmen wir dann einen Tagesausflug zu den Cao Dai Tempel in Tay Ninh.
Im Tempel fand auch gerade eine Messe statt (so ein Zufall od. einfach wieder mal "perfektes" Timing). Dort gab es verschiedene Ränge mit dementsprechenden Platzzuordnungen, das Volk weiß gekleidet. Damit ja jeder korrekt steht gibt es sogar Platzeinweiser. Echt sehr interessant das Ganze! Der Gesang wäre perfekt zum Meditieren gewesen, aber ich denke nicht, dass so gut gekommen wär ;)
Dann weiter zu den bekannten Cu Chi Tunneln. Es handelt sich hierbei um ein ca. 250 km langes Tunnelnetz, indem die Vietnamesen während des Vietnamkrieges - in Vietnam heißt er übrigens Amerikan War - sich versteckt, versorgt und gekämpft haben. Es sind richtige Städte unter der Erde enstanden mit Schulen, Krankenhäusern, Schlafräumen, Küchen, Verwaltungshöhlen. Die Eingänge waren mit Fallen gesichert und durch Klapptueren (bedeckt mit Gras und Laub) zugänglich. - Wie mans halt aus den Filmen kennt.... Wahnsinn, welch ein Labyrinth die mit Händen gebaut haben!
Wir kraxelten mit Nicole (die ürigens unter Platzangst hat) durch die unterirdischen Tunnel, die nur in der Hocke zu bestreiten sind und ein umdrehen absolut unmöglich ist.
Naja auch in Saigon muss das Nachtleben unter die Lupe genommen werden. Ich sag nur eins - vor Ratten darf man sich nicht fürchten, da diese sogar unter den Tischen einer Bar im 4.Stockwerk anzutreffen sind.
Länger haben wir es aber wirklich nicht in der Stadt ausgehalten und ich glaube wir haben uns endlich auch ein wenig Sonne und Strand verdient - also nichts wie ab nach Mui Ne... Der nächste Bericht folgt natürlich bald!
Küsschen eure Ks
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