Diese Stadt hat etwas sehr Beruhigendes... Kein Wunder bei diesen Farben, diesem Ambiente und den vielen Blumen und herzlichen Verziehrungen an den Häuserwänden und sogar im Boden.
Wir fühlten uns hier sofort wie zu Hause. Vor allem weil wir einen so netten Homestay-besitzer hatten und unser Garten mit eigenem riesigen Hindutempel einfach der Traum war. Die Anlage ist liebevoll angelegt und es wird sogar der Rasen gekehrt.
In ganz Ubud bekommt man Healthy Food. Man trinkt hier frische Aloe Vera Säfte und isst Tofusalate. Echt lecker!
Was man zu Ubud auch unbedingt erwähnen muss ist, dass es ein Shoppingparadies ist. Von Möbel über Deko und Schmuck ist hier wirklich ALLES zu bekommen was unser Herz begehrt. Und wir konnten dem ein oder anderen Teil einfach nicht widerstehen.Die neuen Teile werdet ihr dann auf den kommenden Fotos bestaunen können ;)
Diese Stadt ist definitiv unsere Stadt! Als wir in Ubud ankamen haben wir gleich gehört, dass Julia Roberts einen Film im Monkey Forrest dreht. Also wollten wir uns das einfach nicht entgehen lassen und spazierten dort hin. Weit und breit aber keine Julia, dafür überall Affen.
Diese "Viecher" sind aber fast ein bisserl agressiv und stehlen alles was ihnen in die Hände kommt. Wie zB das Quitscheentchen, das Touristen auf ihrer Reise überall hin mit nahmen.
Nach dem etwas anstrenden Besuch wollten wir uns ein Spa für eine Massage suchen, jedoch haben wir uns etwas verlaufen und sind an einer Bäckerei namens Kué vorbeigekommen die endlich wieder mal richtiges Brot für uns hatte - und das Beste war, Kerstin passte farblich sogar zur Einrichtung.
Am Abend stand eine balinesische Feuer und Trance Performance am Programm. Naja nicht sehr aufregend aber wenn man schon mal auf Bali ist kann man sich das ja nicht entgehen lassen.
Für den nächsten Tag wurde eine Tour mit unserem Hotelbesitzer gebucht. Tagwache um 3 Uhr morgens!! Um 4 Uhr beim Vulkan angekommen, mit Taschenlampen bewaffnet, bestiegen wir den Vulkan Ankun. Dieser ist der 2. größte Vulkan auf Bali (1770 Meter und großteils einer 80 prozentigen Steigung). Wirklich sehr anstrengend - vor allen um die Uhrzeit. Aber wir haben es geschafft und waren um 6 Uhr rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Gipfel.
Danach gab es noch Frühstück - Toast mit warmen zergatschten Bananen und ein hartes Ei. Sehr interessante Kombi ;)
Anschließend noch eine Kraterbesichtigung. Der letzte Ausbruch war im Jahr 2000 und er ist momentan auch wieder aktiv. Der Guide hat uns aber versichert, dass die Messungen gesagt haben, dass er nicht an diesem Tag ausbrechen wird ;)
Also für uns war dies einer der schönsten Momente auf unserer bisherigen Reise.
Der nächst Stop war eine Kaffeeplantage in der wirklich noch alles händisch geröstet wird. Es gab dann noch einige wirklich leckere Kostproben und dann ging es zum nicht allzu touristischen Tempel ? Es waren wieder einige viele Stufen zu besteigen - was nach unserem Vulkanaufstieg für uns natürlich kein Problem mehr war. Witzig fanden wir auch ein Schild auf dem stand, dass Frauen während ihrer Menstruation den Tempel nicht betreten dürfen.
Der Tempel ist in Mitten von Reisterassen in einem grün, dass wir so vorher noch nie gehen haben. Kerstins neue Lieblingsfarbe ist seither definitiv auch Reisterassen-grün.
So nun stand die Elephant Cave am Programm und bei mittlerweile 40 Grad konnten wir uns dort auch noch die Wasserfälle und Brunnen und heilige hinduistische Statuen anschauen.
Nach diesem wirklich anstrengenden und vor allem langen Sightseeing Tag war es für uns an der Zeit für ein Spa!
Busserl und wir vermissen euch!
eure Ks
eure Ks