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Bussal
Eure Ks
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Samstag, 24. Oktober 2009

17.-20.10.2009 Siem Reap

Nach einer wieder mal langen Busfahrt (7 Stunden) sind wir in Siem Reap angkekommen und haben im Garden Village eingecheckt - naja dort gibts keine gscheiten Fenster, somit haben wir alles von der Bar gehört. Aber man gewöhnt sich an alles (und wir sind halt erst ins Bett gegangen wenn die Bar Sperrstunde hatte)! Damit wir rechtzeitig zu Sonnenaufgang bei Angkor Wat sind, war Tagwache um 4:30. Rechtzeitig wurden wir von dem bestellten Tuk-Tuk Fahrer abgeholt, nur leider konnte dieser nur mäßig Englisch, hatte keine Ahnung von den Tempeln und wollte nur schlafen. Wahrscheinlich war er am Vortag zu lange unterwegs. Nach einem wirklich starken Kaffee (Tee für Karin) hatten wir einen bewölkten, aber dennoch sehr schönen Sonnenaufgang hinter uns.




Die Tempelanlagen sind beeindruckend riesig. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese mit menschlichen Händen geschaffen wurden.
Darauf hin haben wir an einem Tag wirklich eine Menge Tempel gesehen.


War mehr Sport als Sightseeing. Auf alle Tempel rauf und runter - Wasser in den Temepln und über ein schmales Brett über einen See. Echt witzig und jeder Tempel hat eine andere Atmosphäre, also nicht nur ein Steinhaufen nach dem anderen ;)

Vor den Tempeln laufen überall kleine Kinder herum und wollen einem etwas verkaufen.


"Hey Ladyyyyy! Ladyyyy only one dollar! You want nothing - 10 dollar for nothing! You don´t need one? Then buy two! Teilweise echt mühsam. Aber dennoch herzzerbrechend und so haben wir ihnen halt a bisserl was abgekauft- 10 Armreifen um 1 Dollar.


Generell kann man sagen, dass Siem Reap wirklich sehr schön ist. Nirgendwo haben wir je so eine Vielfalt an allem und solche Kontroversitäten gesehen. Beginnend von Armut bis hin zur Alley Street in der man super gut essen kann (2,75 $ inkl. Bier) und in der es nette "Kaffeehäuser", Bars und Garlerien gibt.
Wir waren in 2 Galerien und haben uns die Ausstellungen dort angesehen. Echt genial. Sehr Inspirierend!

Im Butterfly-Cafe schwirrte es nur so von den verschiedensten Schmetterlingssorten. Wirklich ein wunderschoener Ort um sich zwischendurch mal ein Getraenk zu genehmigen.


Zum ersten Mal fühlten wir uns nicht so, als seien wir in Cambodia. Upps Kambodscha natürlich, aber da wir mit Nicole den ganzen Tag Englisch reden, fällt es uns mittlerweile schon schwer den Blog auf Deutsch zu schreiben. Gleich neben dieser Straße gibt es eine Pub Street und auch die ist wirklich sehr westlich.



Viele Touristen und von allen Seiten tönt Californiacation, Tonights gonna be a good night usw. Dort haben wir 2 Burschen aus Deutschland kennengelernt (Alex und Sebastian) und mit denen sind wir dann noch ein bisserl um die Häuser gezogen. Im Tempel Club gabs Gratis-T-Shirts, wir müssen ja sparen...

Beim Heimgehen sind wir dann von einer Horde Kinder angesprungen wollen, die unbedingt was zu essen haben wollten. Zuerst war das ganze ja noch süß aber als diese dann zum hertreten und schlagen angefangen haben, sind wir schnell weg.

Den sozialen Akt haben wir ja noch vor uns.
Am nächsten Tag haben wir am Old Market für die Waisenkinder eingekauft:

  • 25 Kilo Reis
  • Malsachen
  • Seife
  • Zahnbuersten
  • Zahnpasta und natürlich
  • Spielsachen
Wir haben hart gefeilscht aber letztendlich alles bekommen zu dem Preis bekommen den wir wollten. Und dann gings voll gepackt ab zu den Kindern. Peinlich war nur, als uns der Tuk-Tuk Fahrer zu der falschen Organisation gebracht hat und wir mit allen Sachen wieder weggefahren sind. Wir fühlten uns zum zweiten Mal wie Angelina Jolie, als wir so herzlich bei "OAD Orphans and Disabled Chrildrens Art Association" empfangen wurden.

Dort werden mit den Kindern wunderschöne Bilder und Postkarten gemacht, die anschließend verkauft werden. Dies ist, neben Spenden von Touristen, die einzige Einnahmequelle des Waisenhauses.


Wir haben mit den Kindern diverse Spiele gespielt und sie wirkten wirklich glücklich zumindest für diesen einen Moment.

Wenn einem dann die Organisation gezeigt wird, wie die Kinder leben und man genaueres über die Hintergrundgeschichten der Kinder (Eltern durch HIV verloren oder Mord) ist das ganze doch sehr bedrückend. Kerstin haette am liebsten die kleine Sunshine (heisst wirklich so) mit nach Hause genommen...


Die Kinder können wirklich jede Hilfe gebrauchen! Mit "wenig" kann man viel erreichen.



Beim Heimkommen hat Kerstin dann die Kathi aus Rohrendorf getroffen - so klein ist die Welt. Dann mussten wir ein wenig unter die Leute und sind wieder mal im Temple Club gelandet.

Dort haben wir auch unseren Rosenkavalier Raynor (Canada) kennengelernt.
Frei nach dem Motto: Jeden Tag eine gute Tat! Wobei Raynor sich leicht redet, wenn er mit 38 aufgrund von verdientem Reichtum in Pension ging ;)

Endlich hatten wir alle 3 das T-Shirt als Erinnerung an Kambodscha (Kerstin hatte das T-Shirt schon zuhause und fehlt leider bei der Praesentation des T-Shirts am Foto).




Auf nach Battambang...


GLG und Bussal


PS: Fuer alle die sich fragen, wer Christoph ist? Wir hatten Probleme mit dem Upload des Blogs und aus diesem Grund war er so nett uns zu helfen. Danke nochmal an dieser Stelle!!

1 Kommentar:

  1. schön, dass ihr den armen kids im waisenhaus ne freude machen konntet! jeden tag ne gute tat, trifft dann auch für euch zu. brav :-)

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