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Bussal
Eure Ks
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Wieder in Phnom Penh angekommen - wussten wir, dass wir uns nicht dem ganzen Stress dieser Stadt ein zweites Mal aussetzen wollten und haben beschlossen es etwas ruhiger anzugehen! Endlich ein Kaffeehaustag - Yeah! Kerstin zeigte schon die ersten Entzugserscheinungen ;)
Wenn jeder Tag mit einem solch unbeschreiblich leckeren Schokoladenbrownie und einem Iced Coffee beginnen könnte - naja um ehrlich zu sein, geht es uns wirklich gut. Danach schlenderten wir durch die kleinen Seitengassen von Phnom Penh und stießen auf einen Shop mit dem Namen "Wanderlust". Also nichts wie rein und mal schauen was die dort so verkaufen. Zum Glück war gerade die Designerin selbst da und führte uns durch den Laden und erzählte uns ihre Geschichteund welche sozialen Projekte sie unterstützt. Nachdem sie uns mitteilte, dass Waderlust auch im Englischen verwendet wird und soviel wie "Die Lust am Reisen" bedeutet.

Auf dem Heimweg war dann direkt vor unserem Guesthouse die Straße gesperrt und es startete eine riesen Springbrunnen-Lasershow (Sorry Kolleginnen aus Karins ZNL Weißenbach, Velden kann da leider nicht mithalten *gg).
Wir brauchten auch ca. 10 Anläufe bis uns endlich jemand erklären konnte, wieso dieser ganze Aufwand unter der Woche stattfand.
Schlussendlich die Antwort: Der koreanische Präsident war beim König zu Besuch! Am Abend gings dann wieder mal in Charly´s Bar. Nett war, dass an diesem Abend Livemusik gespielt wurde.
Wir hatten diesmal einen echt wahnsinnig "bunten" Tisch zusammengebracht (Inder, Koreaner, Franzosen, Argentinier, Kambodschaner, Österreicher).
Unser neuer koreanischer Freund Mr.Kim fing dann sogar noch an für uns koreanische Lieder zu singen...

Wie es dann sein sollte, musste jeder am Tisch auch ein Lied in seiner Nationalsprache singen. Unsere Entscheidung fiel uns natürlich sehr leicht - "I am from Austria". Nach unserer Gesangseinlage stellte sich heraus das der Argentiner, der bei uns am Tisch saß, zum gleichen Zeitpunkt in Koh Samet war und er Kerstins dort vergessenen Schal in Kambodscha mit hatte - echt ein ganz schräger Zufall, denn da liegen einige 1000 km dazwischen. Nichts desto trotz freuen wir uns nun schon sehr auf Vietnam!!!
Am nächsten Tag gings dann mit dem Boot 8 Stunden nach Battambang. Aus bis dato unerklärlichen Gründen haben wir nichts geschlafen.
Also sind wir drei Superstars (Spice Girls) dann an Deck bei bewölktem Himmel eingeschlafen und bei Sonnenschein wieder aufgewacht.

Resultat: Karin hatte an den nicht eingecremten Stellen einen Sonnenbrand und Kerstin, die die ganze Fahrt an Deck verbrachte einen Sonnenstich! (Was sich allerdings erst spaeter bemerkbar gemacht hatte... aber keine Sorge es ist alles wieder in Ordnung!)
Die Bootsfahrt war dennoch unbeschreiblich schön - am Mekong runter, durch die ganzen Floating Villages in der freien Natur!






In Battambang angekommen sind dann gleich mit dem Bambootrain gefahren.
Echt sehr schräg, denn man fährt ca. 15 km mit ca. 35 kmh nicht gesichert durch die sehr schöne Landschaft.

Wir hatten wieder mal perfektes Timing und sahen einen traumhaften Sonnenuntergang.



Wie fast zu erwarten war, haben dort auch schon wieder Kinder auf uns gewartet. Schön langsam ist es hier etwas mühsam, denn es gibt für nix fixe Preise (nicht mal für die Unterkunft). Mit jedem Tuk-Tuk Fahrer muss man kämpfen, weil sie mind. das 4fache von dem wollen was es kostet. Überall hört mann "Ladyyyy?" oder "Tuk Tuk?"
Nicole machte sich somit auf dem Weg mit dem Bus nach Vietnam und wir schnell wieder zurück nach Phnom Penh, denn da kann man wenigsten nach 10 Uhr noch ins Internet. Zum Bus hatten wir Pick-up mit dem Moped was natürlich eine neue Erfahrung war. Denn das ganze sieht sicher mit dem Backpack und Handgepäck sehr lustig aus *gg.
Tja, was sollen wir sagen, der Bus war voll mit Einheimischen und nicht klimatisiert. Wir zwei waren somit wieder mal ein riesen Highlight für alle Anwesenden. Als dann auch noch der Motor streikte, dachten wir schon wir kommen gar nicht mehr an. Aber, als wär es ganz selbstverständlich sind sofort 10 männer rausgesprungen und haben angeschoben! Die Fahrt ging weiter... Naja jetzt sind wir mehr oder weniger wieder in der Zivilisation angekommen und freuen uns echt schon auf Vietnam! Geschichten von Huehnerkrähensuppe und Schlangenherzwein haben wir ja schon genug gehört... wir sind gespannt!
Bussal eure KsPS: wenn ihr euch als regelmäßige Leser anmelden wollt braucht ihr keinen Googleaccount, sondern könnt einfach eure normale Mailadresse angeben (siehe Bloghilfe)
Nach einer wieder mal langen Busfahrt (7 Stunden) sind wir in Siem Reap angkekommen und haben im Garden Village eingecheckt - naja dort gibts keine gscheiten Fenster, somit haben wir alles von der Bar gehört. Aber man gewöhnt sich an alles (und wir sind halt erst ins Bett gegangen wenn die Bar Sperrstunde hatte)! Damit wir rechtzeitig zu Sonnenaufgang bei Angkor Wat sind, war Tagwache um 4:30. Rechtzeitig wurden wir von dem bestellten Tuk-Tuk Fahrer abgeholt, nur leider konnte dieser nur mäßig Englisch, hatte keine Ahnung von den Tempeln und wollte nur schlafen. Wahrscheinlich war er am Vortag zu lange unterwegs. Nach einem wirklich starken Kaffee (Tee für Karin) hatten wir einen bewölkten, aber dennoch sehr schönen Sonnenaufgang hinter uns.





Die Tempelanlagen sind beeindruckend riesig. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese mit menschlichen Händen geschaffen wurden. Darauf hin haben wir an einem Tag wirklich eine Menge Tempel gesehen.





War mehr Sport als Sightseeing. Auf alle Tempel rauf und runter - Wasser in den Temepln und über ein schmales Brett über einen See. Echt witzig und jeder Tempel hat eine andere Atmosphäre, also nicht nur ein Steinhaufen nach dem anderen ;)
Vor den Tempeln laufen überall kleine Kinder herum und wollen einem etwas verkaufen.
"Hey Ladyyyyy! Ladyyyy only one dollar! You want nothing - 10 dollar for nothing! You don´t need one? Then buy two! Teilweise echt mühsam. Aber dennoch herzzerbrechend und so haben wir ihnen halt a bisserl was abgekauft- 10 Armreifen um 1 Dollar.
Generell kann man sagen, dass Siem Reap wirklich sehr schön ist. Nirgendwo haben wir je so eine Vielfalt an allem und solche Kontroversitäten gesehen. Beginnend von Armut bis hin zur Alley Street in der man super gut essen kann (2,75 $ inkl. Bier) und in der es nette "Kaffeehäuser", Bars und Garlerien gibt. Wir waren in 2 Galerien und haben uns die Ausstellungen dort angesehen. Echt genial. Sehr Inspirierend!
Im Butterfly-Cafe schwirrte es nur so von den verschiedensten Schmetterlingssorten. Wirklich ein wunderschoener Ort um sich zwischendurch mal ein Getraenk zu genehmigen.
Zum ersten Mal fühlten wir uns nicht so, als seien wir in Cambodia. Upps Kambodscha natürlich, aber da wir mit Nicole den ganzen Tag Englisch reden, fällt es uns mittlerweile schon schwer den Blog auf Deutsch zu schreiben. Gleich neben dieser Straße gibt es eine Pub Street und auch die ist wirklich sehr westlich.

Viele Touristen und von allen Seiten tönt Californiacation, Tonights gonna be a good night usw. Dort haben wir 2 Burschen aus Deutschland kennengelernt (Alex und Sebastian) und mit denen sind wir dann noch ein bisserl um die Häuser gezogen. Im Tempel Club gabs Gratis-T-Shirts, wir müssen ja sparen...
Beim Heimgehen sind wir dann von einer Horde Kinder angesprungen wollen, die unbedingt was zu essen haben wollten. Zuerst war das ganze ja noch süß aber als diese dann zum hertreten und schlagen angefangen haben, sind wir schnell weg.
Den sozialen Akt haben wir ja noch vor uns. Am nächsten Tag haben wir am Old Market für die Waisenkinder eingekauft:
- 25 Kilo Reis
- Malsachen
- Seife
- Zahnbuersten
- Zahnpasta und natürlich
- Spielsachen
Wir haben hart gefeilscht aber letztendlich alles bekommen zu dem Preis bekommen den wir wollten. Und dann gings voll gepackt ab zu den Kindern. Peinlich war nur, als uns der Tuk-Tuk Fahrer zu der falschen Organisation gebracht hat und wir mit allen Sachen wieder weggefahren sind. Wir fühlten uns zum zweiten Mal wie Angelina Jolie, als wir so herzlich bei "OAD Orphans and Disabled Chrildrens Art Association" empfangen wurden.
Dort werden mit den Kindern wunderschöne Bilder und Postkarten gemacht, die anschließend verkauft werden. Dies ist, neben Spenden von Touristen, die einzige Einnahmequelle des Waisenhauses.
Wir haben mit den Kindern diverse Spiele gespielt und sie wirkten wirklich glücklich zumindest für diesen einen Moment.


Wenn einem dann die Organisation gezeigt wird, wie die Kinder leben und man genaueres über die Hintergrundgeschichten der Kinder (Eltern durch HIV verloren oder Mord) ist das ganze doch sehr bedrückend. Kerstin haette am liebsten die kleine Sunshine (heisst wirklich so) mit nach Hause genommen...

Die Kinder können wirklich jede Hilfe gebrauchen! Mit "wenig" kann man viel erreichen.
Beim Heimkommen hat Kerstin dann die Kathi aus Rohrendorf getroffen - so klein ist die Welt. Dann mussten wir ein wenig unter die Leute und sind wieder mal im Temple Club gelandet.
Dort haben wir auch unseren Rosenkavalier Raynor (Canada) kennengelernt.Frei nach dem Motto: Jeden Tag eine gute Tat! Wobei Raynor sich leicht redet, wenn er mit 38 aufgrund von verdientem Reichtum in Pension ging ;)
Endlich hatten wir alle 3 das T-Shirt als Erinnerung an Kambodscha (Kerstin hatte das T-Shirt schon zuhause und fehlt leider bei der Praesentation des T-Shirts am Foto).

Auf nach Battambang...
GLG und Bussal
PS: Fuer alle die sich fragen, wer Christoph ist? Wir hatten Probleme mit dem Upload des Blogs und aus diesem Grund war er so nett uns zu helfen. Danke nochmal an dieser Stelle!!